ARCA jetzt am Stadthafen Recklinghausen

Segelschiff ist Ausgangspunkt für künstlerische Expeditionen

Pressemitteilung vom 31. August 2016

Recklinghausen/Herne, 31. August 2016. ARCA, das „trockengefallene“ Expeditionsschiff der Künstlerinnen Clea Stracke und Verena Seibt, ist am Stadthafen Recklinghausen angekommen. Nach der zweiwöchigen Station vom 16. bis 28. August am Kunstwerk „Walkway and Tower“ von Tadashi Kawamata landete das Segelschiff jetzt am Stadthafen an. Außerdem ist ab sofort die Aussichtsplattform des mosaikverzierten Faulturmes der ehemaligen Kläranlage Herne auch für Besucher geöffnet.

Das Forschungsschiff ARCA des Künstlerinnenduos Stracke und Seibt liegt seit gestern in unmittelbarer Nähe des historischen Hafenkrans am Stadthafen Recklinghausen, „residiert“ aber auf dem Trockenen. Dort verbleibt es bis Ausstellungsende am 18. September 2016. Mit ihrem partizipativen Projekt ARCA bespielten die Künstlerinnen alle sieben Kunstareale der Emscherkunst 2016. Die Forschungsreise wird von einem digitalen Logbuch begleitet, das die Ereignisse an Bord und auf den Touren dokumentiert. Nachzulesen ist es online auf: arca.strackeseibt.com

Hinweise für Besucher: Das Forschungsteam der ARCA ist von Mi – So / 10 – 18 Uhr an Bord. Zur Besichtigung oder für kurze selbstangeleitete Expeditionen in die nähere Umgebung ist keine Anmeldung erforderlich. Für die Teilnahme an den Wochenend-Streifzüge Sa + So / 11 und 16 Uhr wird um eine Anmeldung gebeten: arca.strackeseibt.com Die Teilnahme ist kostenfrei und Materialien sind vorhanden. Termine für die Streifzüge sind:

 3. + 4. / 10. + 11. / 17. + 18 September                                                                   

Silke Wagners Mosaik „Bergarbeiterproteste im Ruhrgebiet“

Im gleichen Ausstellungsareal Stadthafen liegt auf Herner Stadtgebiet auch der seit der Emscherkunst 2010 mit einem blau-weißen Mosaik verzierte Faulturm der ehemaligen Kläranlage Herne der Emschergenossenschaft. BesucherInnen der Ausstellung können ab sofort zwischen 10 und 18 Uhr (bis auf montags) auf die Aussichtsplattform des Faulturmes und von dort den Blick ins Neue Emschertal schweifen lassen.

emscherkunst ruhr2010