Eine Stadt verändert sich

Emscherkunst-Gesprächsrunde zu Migration, Urbanität und Urban Gardening mit atelier le balto

Pressemitteilung vom 23. August 2016

Die Künstlergruppe atelier le balto, Foto: Thorsten Arendt

Dortmund, 23. August 2016. Véronique Faucheur und Marc Pouzol, Landschaftsarchitekten vom Berliner atelier le balto, diskutieren am Donnerstagabend, 25. August 2016, im „Emscherkunst-TRIO“. Gemeinsam mit zwei Wissenschaftlern und dem Publikum geht es um das Thema „Transformation der Stadt“. Die Veranstaltung ist kostenfrei zugänglich, los geht es um 18.30 Uhr im Dortmunder U.

 

Die dritte und letzte TRIO-Gesprächsrunde im Rahmen der Emscherkunst widmet sich wandelnden Räumen in der Stadt. Zwei Wissenschaftler finden hier mit Künstlern der Emscherkunst 2016 zusammen: Véronique Faucheur und Marc Pouzol von der Landschaftsarchitektengruppe atelier le balto berichten von den Möglichkeiten der Veränderung urbaner Räume und der Vermischung von Kunst und Alltag. Dr. Katrin Gliemann hat die sich wandelnden sozialen Räume in der Stadt Dortmund am Beispiel des Borsigplatzes erforscht und wird das Thema Migration in den Fokus stellen.  Thomas Hensolt wird aus kunstgeschichtlicher Sicht auf verschiedene Ansätze aktueller Kunst hinweisen, die migrationsbedingte Dynamiken im Ruhrgebiet thematisieren. Die Reihe findet im Dortmunder U statt und wird von Prof. Dr. Ansgar Schnurr (Institut für Kunstpädagogik, Universität Gießen) moderiert. Alle interessierten BesucherInnen sind herzlich zum Mitdiskutieren eingeladen.

Gesprächsteilnehmer

  1. Véronique Faucheur & Marc Pouzol / atelier le balto, Landschaftsarchitekten, Projekt „Kunstpause“
  2. Dr. Katrin Gliemann   (Raumplanung, TU Dortmund)
  3. Thomas Hensolt   (Kunsthistoriker, RuhrKunstMuseen)

Veranstaltungsort

Donnerstag, 25. August 2016, ab 18.30 Uhr

Dortmunder U, U1, Leonie-Reygers-Terasse, Dortmund.

Die Ausstellung Emscherkunst 2016 spricht Themen an, welche für die aktuelle Situation unserer sich wandelnden Region bedeutsam sind: Ökologische und soziale Fragen, Fragen nach wirtschaftlichen Grundlagen und Freizeitwert, Nutzung des urbanen Raums, Bildung  und Perspektiven einer von Migration geprägten Gesellschaft.

Weitere Informationen für Besucher:

Die Ausstellung Emscherkunst 2016 ist täglich bis auf montags geöffnet (10 bis 18 Uhr), an vielen Kunstwerken stehen Emscherkunst-Scouts bereit – sie geben Auskunft über die sieben unterschiedlichen Kunstareale und insgesamt 24 Kunstwerke. Weitere Informationen zu den Künstlern und ihren Kunstwerken, aber auch zu dem Veranstaltungsprogramm, finden sich auf www.emscherkunst.de

Hintergrund zur Ausstellung Emscherkunst 2016:

Seit dem Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 begleitet die internationale Ausstellung als Triennale eines der größten Renaturierungsprojekte Europas – den Umbau des Abwasserflusses Emscher hin zu einer natürlichen Flusslandschaft. Bei ihrer Erstauflage im Kulturhauptstadtjahr Europas RUHR.2010 war die Emscherkunst mit 200.000 BesucherInnen das größte Kunstprojekt im öffentlichen Raum des Ruhrgebiets. Im Jahr 2013 kamen bereits 255.000 BesucherInnen zu den temporären Werken des chinesischen Künstlers Ai Weiwei, des Dänen Tue Greenfort, der Schwedin Elin Wikström oder des Belgiers Hans op de Beeck.

Als Veranstalter kooperieren abermals Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen fördert wie auch schon 2010 und 2013 die Ausstellung im öffentlichen Raum entlang der Emscher.