Emscherkunst 2016

4. Juni bis 18. September

Die Ausstellung ist beendet.

 

Entdecke die Kunst

 

Die Ausstellung Emscherkunst zeigt im Sommer 2016 bereits zum dritten Mal zeitgenössische Kunst in Stadt und Natur entlang der Emscher. Der rund 50 Kilometer lange Ausstellungsparcours der Emscherkunst 2016 erstreckt sich zwischen den Städten Holzwickede, Dortmund, Castrop-Rauxel, Recklinghausen und Herne.

Als Triennale begleitet die Emscherkunst die Entstehung eines lebendigen Flusses im Herzen des Ruhrgebiets. In einem Generationenprojekt wird seit den 1990er-Jahren der offene Abwasserkanal Emscher zu einer naturnahen Flusslandschaft umgebaut.

Die Kunstwerke der Emscherkunst 2016 setzen sich mit dem Emscher-Umbau ebenso wie mit den urbanen, landschaftlichen und industriellen Transformationen im Revier auseinander. Die von Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr veranstaltete Ausstellung findet seit dem Kulturhaupstadtjahr RUHR.2010 alle drei Jahre an den Ufern der Emscher statt. 2013 begeisterte die Emscherkunst über 255.000 Besucherinnen und Besucher.

Die Kunstroute der Emscherkunst führt von Holzwickede über Dortmund nach Castrop-Rauxel, Recklinghausen und Herne. Insgesamt sieben Ausstellungsräume entlang der Route sowie ein spannendes Veranstaltungsprogramm bieten den Sommer über ein einzigartiges Kunsterlebnis: Neben der Quelle der Emscher in Holzwickede, dem Dortmunder Phoenix See und dem urbanen Raum rund um das Dortmunder U gehören auch die Gegend der Kokerei Hansa, das Hochwasserrückhaltebecken, das Wasserkreuz von Emscher und Rhein-Herne-Kanal bei Castrop-Rauxel sowie das Museum Strom und Leben und der Stadthafen Recklinghausen zu Spielorten der Ausstellung

 

Erlebe die Veränderung

 

In einem der größten Renaturierungsprojekte weltweit, dem Emscher-Umbau, wird die rund 80 km lange Emscher bis 2020 von einem offenen Abwasserkanal zu einem naturnahen Fluss-System umgebaut: Zug um Zug werden die Emscher und ihre Nebenläufe umgestaltet und ökologisch verbessert – die Emscher kehrt als lebendiger Fluss zu den Menschen zurück. Durch die Veränderungen der Landschaft und der urbanen Räume verwandeln sich ehemalige Meideräume schon jetzt in neue Naherholungsgebiete. Für die Emscherkunst 2016 kooperieren erneut Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr mit dem Ziel, die Transforma­tion der Region zu einem attraktiven Umfeld für Leben, Wohnen und Arbei­ten erlebbar zu machen und den internationalen Ruf des Ruhrgebiets als attraktive Kunstmetropole weiter zu stärken.

In Fortführung des Kulturhauptstadtgedankens RUHR.2010 „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“ fördert das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen die Ausstellung Emscherkunst als eines der besonders nachhaltigen Kulturprojekte. 2013 wurde die Emscherkunst von den Vereinten Nationen für ihr Engagement bei der Vermittlung des Nachhaltigkeitsgedankens ausgezeichnet und als „Beitrag zur UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgewählt.