Eröffnungsfest der Emscherkunst findet in Dortmund statt

 

Dortmund/Ruhrgebiet, 27. Mai 2016.

Mit einem großen Open-Air-Fest für alle Bürger eröffnet die Ausstellung Emscherkunst 2016 am 4. Juni 2016 an der Hörder Burg in Dortmund. Direkt am Kunstareal Phoenix See beginnt um 14 Uhr der Auftakt zum Kunstsommer an der Emscher. NRWs Kulturministerin Christina Kampmann wird um 16 Uhr die Emscherkunst 2016 offiziell eröffnen. Auf dem familienfreundlichen Programm stehen Führungen zu den Kunstwerken am Phoenix See, ein Bühnenprogramm am Hörder Burgplatz, Musik und gastronomische Angebote. Der Eintritt ist frei, das Fest dauert bis 19 Uhr.

Internationale Kunst an den Ufern der Emscher

Das diesjährige Motto der Kunsttriennale Emscherkunst lautet „Entdecke die Kunst – erlebe die Veränderung“. Zum dritten Mal nach 2010 und 2013 zeigt die Emscherkunst 2016 Kunst in Stadt und Natur entlang der Emscher. Die rund 50 Kilometer lange Kunstroute durch fünf Städte (Holzwickede, Dortmund, Castrop-Rauxel, Recklinghausen und Herne) und sieben Ausstellungsräume ist am besten mit dem Fahrrad zu erleben.

Das große Eröffnungsfest beginnt am 4. Juni 2016 um 14 Uhr rund um den Hörder Burgplatz am Phoenix See in Dortmund. Gleich mehrere Kunstwerke entlang des Sees laden zum Entdecken ein.

Diese Kunstwerke sind am Phoenix See

Mit fünf festen und einer durch den gesamten Ausstellungsbereich wandernden Arbeit ist dieses Kunstareal einer der Schwerpunkte der Ausstellung. In unmittelbarer Seenähe befinden sich die bewohnbare „cloud machine“ von Reiner Maria Matysik (am östlichen Ende des Sees), die „Urban Space Station“ von Natalie Jeremijenko (am Swan-Gebäude, Phoenixseestraße 8-10), zwei Skulpturen der dreiteiligen Serie „Spirits of the Emscher Valley“ von Lucy und Jorge Orta (direkt am südlichen Seeufer in Nähe der Kulturinsel), der venezianische Kiosk „Chiosco“ von Benjamin Bergmann auf der Kulturinsel und die filmische Installation „Die Insel“ von Erik van Lieshout in einem Ladenlokal (Rudolf-Platte-Weg 14). Vom 4. Juni bis 19. Juni wird darüber hinaus „ARCA“, die mobile Expeditionsstation in Form eines Schiffes der Künstlerinnen Stracke und Seibt Halt am See machen (Nähe Einfahrt zum Jachthafen an der Hans-Tombrock-Straße).

Programm-Highlights des Eröffnungsfestes

Ab 14 Uhr starten die Führungen zu diesen Kunstwerken rund um den See durch Gästeführer, zeitgleich stehen die an der TU Dortmund ausgebildeten Kunstscouts an den Kunstwerken. Darüber hinaus wird es eine Kunstrallye für Kinder geben. Ab 16 Uhr startet auf dem Hörder Burgplatz das offizielle Programm auf der Bühne mit der Eröffnung durch die nordrhein-westfälische Kulturministerin Christina Kampmann, gefolgt von Talks der Veranstalter und der Künstler: So werden der Schwede Henrik Håkansson, der Däne Rasmus Nielsen von Superflex und die Französin Véronique Faucheur von atelier le balto mit dem Kuratorenteam plaudern. Musikalisch unterhalten die Bands „Culture Pool“ und „No Escape“. Auf dem frei zugänglichen Areal des Hörder Burgplatzes sind außerdem gastronomische Angebote zu familienfreundlichen Preisen geplant.

Die Eröffnungsfeier findet unter freiem Himmel statt, daher bitte an entsprechende Kleidung denken. Anreiseempfehlung: Am besten mit dem Fahrrad. Einige Parkhäuser befinden sich in unmittelbarer Nähe der Hörder Burg.

Hintergrund:

Seit dem Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 begleitet die internationale Ausstellung als Triennale eines der größten Renaturierungsprojekte Europas – den Umbau des Abwasserflusses Emscher hin zu einer natürlichen Flusslandschaft. Bei ihrer Erstauflage im Kulturhauptstadtjahr Europas RUHR.2010 war die Emscherkunst mit 200.000 BesucherInnen das größte Kunstprojekt im öffentlichen Raum des Ruhrgebiets. Im Jahr 2013 kamen bereits 255.000 BesucherInnen zu den temporären Werken des chinesischen Künstlers Ai Weiwei, des Dänen Tue Greenfort, der Schwedin Elin Wikström oder des Belgiers Hans op de Beeck.

Als Veranstalter kooperieren abermals Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen fördert wie auch schon 2010 und 2013 die Ausstellung im öffentlichen Raum entlang der Emscher.