Produktionsskulptur

 

David Rauer und Samuel Treindl

Am Rande des Westparks entsteht ein hölzernes Gebilde. Es hat skulpturale Qualitäten, ist aber nicht nur ein Kunstwerk, sondern es kann noch mehr. Es produziert selbst Kunst. Wie auf einer Baustelle errichten die Künstler ihre sogenannte „Produktionsskulptur“: ein Holzsteg mit verschiedenen Aufbauten, die zur Herstellung von Kunstobjekten benutzt werden können. Es finden Workshops statt, bei denen die Bürger des Viertels eingeladen sind, die Skulptur zu bauen und in Betrieb zu nehmen. Der interessierte Besucher kann hämmern, sägen, gießen. Es geht um die Vereinfachung komplexer industrieller Verfahren durch künstlerische Intervention. Diese Produktionsstraße erzeugt, ganz entgegen den Regeln der effizienz- und wertschöpfungsorientierten Massenproduktion, Objekte, die sich von dort aus im Park, im Viertel, in der Stadt verbreiten können und die Umgebung so positiv verändern und gestalten.

Am 18. und 19. Juni wird auf der „Baustelle“ im Westpark verbessert, repariert, veredelt, transformiert und umgebaut!

Rotationsguss mit der Rotationsschleuder!

Material: Wachs, Gips, Sperrmüll

Herstellung von Positiv- und Negativformen, Wachs Rotationsguss

in postindustrieller Produktion

 

Workshop-Plakat

Workshop-Plakat