„Geister des Emschertals“-Skulpturen in Dortmund teilweise abgebaut

Knapp zwei Wochen nach Ende der Emscherkunst 2016 werden zwei Skulpturen der Serie Spirits of the Emscher Valley von Lucy und Jorge Orta abgebaut: Heute erfolgt die Deinstallation von Totem mit Elster am Phoenix See in Hörde und Observer/Beobachter auf der Kokerei Hansa. Die dritte der silbrig schimmernden Figuren – Birdwoman/Vogelfrau – bleibt vorerst am Südufer des Phoenix Sees stehen. In den nächsten Wochen entscheiden Kuratoren und Künstler gemeinsam mit der Stadt Dortmund über die finalen Standorte.

Foto: Roman Mensing/Emscherkunst 2016

Observer von Lucy und Jorge Orta auf der Kokerei Hansa wurde abgebaut

 Die „Geister des Emschertals“ – ein dreiteiliger Parcours von Aluminiumskulpturen am Phoenix See und Kokerei Hansa – ziehen um, zumindest teilweise. Heute wird Totem mit Elster – drei Kinder, die sich gegenseitig auf den Schultern tragen, zuoberst sitzt auf der Hand des kleinsten Jungen ein Vogel – abgebaut. Seit Ausstellungsbeginn Anfang Juni 2016 ragte die Skulptur vier Meter hoch am südlichen Ufer des Phoenix Sees, unterhalb der Kulturinsel. Bis über den neuen, finalen Standort in Hörde endgültig entschieden ist, wird sie eingelagert. Abgebaut wird auch die menschengroße Figur Observer/Beobachter, die sich während der Ausstellungsdauer in einem Wasserbecken auf der Kokerei Hansa spiegelte. Sie geht an das Künstlerpaar Lucy und Jorge Orta (Studio Orta) zurück.

Bis in den späten Herbst, eventuell sogar noch ein ganzes Jahr oder länger, bleibt die Vogelfrau vorerst am Phoenix See stehen. Auch ihr endgültiger Standort ist noch offen; von Kuratorenteam und Stadt Dortmund ist auf jeden Fall ein Verbleib in unmittelbarer Nähe des Sees angedacht.