Gestern, heute, morgen – Anwohner erzählen in den „Emscher.Bildergeschichten“

Vortrag und Lesungsreihe kommt am Samstag nach Holzwickede

 Holzwickede/Dortmund, 6. Juli 2016. Der idyllische Emscherquellhof – Kunstort der Emscherkunst 2016 – ist am kommenden Samstag, 9. Juli, Schauplatz einer ungewöhnlichen „Lesung“ im Rahmen dieser Ausstellung: Für die „Emscher.Bildergeschichten“ öffnen z. B. Anwohner ihre privaten Fotoalben und erzählen über diesen ungewöhnlichen Fluss.

 Wie hat die Emscher die Region und ihre Einwohner geprägt? In den Emscher.Bildergeschichten kommen Menschen zu Wort, deren Heimat, Wohn- und Schaffensort durch ehemalige Köttelbecke geprägt wurde und wird: AnwohnerInnen, Vereinsmitglieder, ehemalige ArbeiterInnen erzählen anhand ausgewählter, privater Fotografien aus Vergangenheit und Gegenwart und über ihr Leben an und mit der Emscher. Im liebevoll von der Emschergenossenschaft restaurierten, historischen Emscherquellhof – einem von sieben Kunstarealen der Emscherkunst 2016 – wird in einer entspannten Erzählatmosphäre der eigene Blick auf die Region im Wandel präsentiert. Private Erinnerungen, Gedanken zur Vergangenheit und gegenwärtigen Situation der Region und Zukunftswünsche sollen hörbar und in den Fotografien sichtbar werden.

Vortrag bzw. Lesung: Samstag, 9. Juli 2016, 15 bis ca. 16.30 Uhr

Veranstaltungsort: Emscherquellhof, Quellenstraße 2, Holzwickede. Die Veranstaltung ist kostenfrei zugänglich. Es empfiehlt sich die Anreise mit dem Fahrrad. Einige Autoparkplätze vor dem Hof.

Weiterer Termin der Reihe „Emscher.Bildergeschichten“: 4. August (Dortmunder U).

 

Weitere Informationen für Besucher:

 Die Ausstellung Emscherkunst 2016 ist täglich bis auf montags geöffnet (10 bis 18 Uhr), an vielen Kunstwerken stehen Emscherkunst-Scouts bereit – sie geben Auskunft über die sieben unterschiedlichen Kunstareale und insgesamt 24 Kunstwerke. Weitere Informationen zu den Künstlern und ihren Kunstwerken, aber auch zu dem Veranstaltungsprogramm, finden sich auf www.emscherkunst.de

 

Hintergrund zur Ausstellung Emscherkunst 2016:

Seit dem Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 begleitet die internationale Ausstellung als Triennale eines der größten Renaturierungsprojekte Europas – den Umbau des Abwasserflusses Emscher hin zu einer natürlichen Flusslandschaft. Bei ihrer Erstauflage im Kulturhauptstadtjahr Europas RUHR.2010 war die Emscherkunst mit 200.000 BesucherInnen das größte Kunstprojekt im öffentlichen Raum des Ruhrgebiets. Im Jahr 2013 kamen bereits 255.000 BesucherInnen zu den temporären Werken des chinesischen Künstlers Ai Weiwei, des Dänen Tue Greenfort, der Schwedin Elin Wikström oder des Belgiers Hans op de Beeck.

Als Veranstalter kooperieren abermals Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen fördert wie auch schon 2010 und 2013 die Ausstellung im öffentlichen Raum entlang der Emscher.