Klangvoller „Monolith“ an der Emscher

 

Andrea Hofmann vom Berliner Kollektiv raumlabor und Co-Kuratorin Dr. Simone Timmerhaus diskutieren in einem Künstlergespräch gemeinsam mit dem Publikum an der Skulptur Zur kleinen Weile in Dortmund-Dorstfeld. Wie ein schwarzer Berg ragt die begehbare Skulptur fast 10 Meter hoch inmitten der Natur aus dem sommerlichen Grün. Die Veranstaltung am Sonntag, 28. August 2016, beginnt um 16 Uhr und ist kostenfrei zugänglich.

„Zur kleinen Weile“ von raumlabor in Dortmund-Dorstfeld, Foto: Roman Mensing.

Das Innere der begehbaren Skulptur Zur kleinen Weile schimmert verheißungsvoll golden. Direkt an der renaturierten Emscher in Dortmund-Dorstfeld am Radweg gelegen, hat raumlabor Berlin einen fast schon verwunschenen Ort geschaffen. Von außen wirkt der mit schwarz-grauem Spritzbeton verkleidete Korpus wie ein gigantischer, grob behauener Stein. Umso kontrastreicher sein begehbares Inneres: eine perfekte Kugel aus Gold, ein wunderbarer Klangraum, der die eigene Stimme verstärkt und viele Besucher zu Tonexperimenten einlädt: So rappte in dieser glatten Klangkugel schon eine indische Künstlerin (angereist mit dem Goethe-Institut aus dem indischen Chennai), probten Kinder Echolaute oder es wurden Mantren geübt. Der Raum bietet aber auch Schutz, Geborgenheit und die Möglichkeit, sich vom Trubel zurückzuziehen. Welches Deutungspotential in dieser Skulptur mit Blick auf die Emscher und die Natur steckt, erläutert Andrea Hofmann, Mitglied des Kollektivs, im Dialog mit Co-Kuratorin Dr. Simone Timmerhaus.

Hinweise zur Veranstaltung:

„Künstler vor Ort“ – raumlabor (Andrea Hofmann): Zur kleinen Weile

Termin: Sonntag, 28. August, 16.00 bis ca. 17.30 Uhr

Anfahrt: Es empfiehlt sich die Anreise mit dem Fahrrad.

Huckarder Straße Höhe 181/260, Dortmund-Dorstfeld.

Einige Parkplätze sind im nahen Gewerbegebiet zu finden.