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Künstler & Projekte

Künstlerin: Ayşe Erkmen

Projekt: Turm 79

Erkmen studierte Bildhauerei machte 1977 den Abschluss im Fach Skulptur der Staatlichen Kunstakademie Istanbul. Ab 1993 bekam sie ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Berlin. An der Gesamthoch-schule Kassel arbeitete sie 1998 als Gastdozent. In Frankfurt nahm sie 2000 eine Gastprofessur an der renommierten Städelschule an. Erkmen erweitert in ihren Interventionen und Installationen den klassischen Begriff der Skulptur um das Motiv der Performance und der Beteiligung und Einbindung des Publikums.

Die temporäre Intervention von Ayşe Erkmen bezieht auf den ehemaligen Kohlebunker der Schurenbachhalde, den man von der Emscher aus gut sehen kann: Das obere Abschlussgeländers des Behälters wird vergoldet werden, so dass es scheint, als sei dem Industriedenkmal eine Krone aufgesetzt worden. Ayşe Erkmen spielt hier auch mit der Bezeichnung der Steinkohle als dem „schwarzen Gold“ des Ruhrgebiets.

zu Ayşe Erkmen

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Foto: Thorsten Arendt
Foto: Thorsten Arendt
Foto: Thorsten Arend