Kunst und Olympia: Deutsche Ruderer waren beim „Wellenbrecher“

Deutschland-Achter auf Goldkurs

Pressemitteilung vom 12. August 2016

Dortmund/Castrop-Rauxel, 12. August 2016. Am morgigen Samstagnachmittag, 13. August 2016, heißt es „Daumen drücken“ für den Deutschland-Achter bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Dann entscheidet sich, ob die deutschen Ruderer mit ihrem „Deutschland-Achter“ – Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes – erneut Gold vor der Konkurrenz aus Großbritannien, den USA, den Niederlanden, Neuseeland und Polen holen. Der Deutschland-Achter ist bereits viermaliger Olympiasieger und für Rio haben die Sportler ein klares Ziel vor Augen: „Der Auftrag ist gewinnen!“ Mitte Mai dieses Jahres besuchten die damals gerade frisch gebackenen Europameister die Emscherkunst und den Ausstellungsraum des Hochwasserrückhaltebeckens zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel.

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Die Ruderer des „Deutschland-Achters“ an den Wellenbrechern (Foto: Winfried Winkler):

Nur einen Katzensprung entfernt vom Ausstellungsraum liegt das Ruderleistungszentrum am Dortmund-Ems-Kanal. Beeindruckt waren die Athleten nicht nur von der Größe des Hochwasserrückhaltebeckens der Emschergenossenschaft, sondern auch von Nevin Aladağs Arbeit „Wellenbrecher“: Die Künstlerin zeichnete mit 60 Tetrapoden in einer raumgreifenden Installation den metaphorischen Abdruck der Arche Noah nach. Diese je 2,20 x 2,20 Meter großen Betonblocksteine finden üblicherweise u.a. im Küstenschutz Einsatz. Hier verweist Aladag mit ihrer temporären Installation „Wellenbrecher“ auf die Schutzfunktion des Ortes, spielt aber auch auf die Themen Klimawandel und ökologische Katastrophen an.