ARCA

 

Das Künstlerinnenduo Clea Stracke & Verena Seibt bespielt mit seinem partizipativen und performativen Projekt ARCA  alle sieben Kunstareale der Emscherkunst 2016. Ein trockengefallenens Expeditionsschiff dient ihnen und ihrer neu gegründeten Expeditionsmannschaft als mobile Forschungsstation und Atelier, von dem aus die umliegende Gegend gemeinsam mit den Besuchern in den Blick genommen und neu vermessen wird. Mit Experten verschiedener Disziplinen, wie der Wassermalerei, des Farbensammelns, des konkreten Sehens, des Spazierengehens, des bedingungslosen Lauschens erforschen sie die Gegenwart der Emscherregion. Auf der Basis von zeichnerischen Naturstudien und des künstlerischen Spazierengehens sammeln die Expeditionsteilnehmer auf ihren Streifzügen Eindrücke der Gegend hinsichtlich ihrer unübersehbaren Brüche im Landschaftsbild. Gerade im Als-Ob-Spiel des Forschens besteht die Möglichkeit das Bekannte, das Vertraute, die Heimat mit anderen Augen wahrzunehmen. Die Forschungsreise wird von einem digitalen Logbuch begleitet, das die Ereignisse an Bord und auf den Touren dokumentiert.

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