Vogelwanderung am Hochwasserrückhaltebecken

Im Rahmen der Reihe „Kunst & Ökologie“

Pressemitteilung vom 27. Juli 2016

An diesem Samstag, 30. Juli, um 15 Uhr an der Stadtgrenze Dortmund und Castrop-Rauxel – in Kooperation mit dem NABU Dortmund

Dortmund/Castrop-Rauxel, 27. Juli 2016. Gleich zwei Emscherkunst-Werke auf dem Areal des gigantischen Hochwasserrückhaltebeckens der Emschergenossenschaft an der Stadtgrenze Dortmund-Mengede und Castrop-Rauxel-Ickern setzen sich aus ökologischer Sicht mit ihrem besonderen Standort auseinander. Die „Wellenbrecher“ der Künstlerin Nevin Aladag verweisen auf die Gefahr von Starkregenereignissen und nahebei regt Mark Dion an, die heimische Vogelwelt ins Visier zu nehmen. Die künstlerischen Interventionen laden dazu ein, den Ort einmal genau unter die Lupe zu nehmen und sich auf einen Streifzug zu begeben. Denn das Hochwasserrückhaltenbecken an der dort immer noch Abwasser führenden Emscher ist längst ein Zuhause für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Gemeinsam mit Experten vom NABU Dortmund wird an diesem Samstag, 30. Juli, ab 15 Uhr im Rahmen der Reihe „Kunst und Ökologie“ ein Blick auf die hier beheimatete Flora und Fauna geworfen.

Treffpunkt: Am Aussichtsturm am Hochwasserrückhaltebecken.

Anfahrtdresse: Strünkedestraße 248, Dortmund. An der Strünkedestraße 248 befindet sich Terra Nature Dortmund, ein Handel für Aquariumbau und Terrariumbau. Folgen Sie der Straße von hier ca. 300 m weiter südlich, dann befindet sich auf der linken Seite ein kleiner Weg, der zum Parkplatz führt. Der Weg ist ausgeschildert. Vom Parkplatz aus sind es ca. 10 bis 15 Minuten zu Fuß zum Turm.

ÖPNV: Ab Dortmund Mengede Bf mit dem Bus 482 (Richtung Castrop Schwerin Seniorenheim). Aussteigen an Haltestelle: Stadtgrenze CAS/DO. Von hier aus ca. 10 Minuten zum Hochwasserrückhaltebecken laufen.

 

Hintergrund-Information für Besucher:

Die Ausstellung Emscherkunst 2016 ist täglich bis auf montags geöffnet (10 bis 18 Uhr), an vielen Kunstwerken stehen Emscherkunst-Scouts bereit – sie geben Auskunft über die sieben unterschiedlichen Kunstareale und insgesamt 24 Kunstwerke.

Die Emscherkunst

Seit dem Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 begleitet die internationale Ausstellung als Triennale eines der größten Renaturierungsprojekte Europas – den Umbau des Abwasserflusses Emscher hin zu einer natürlichen Flusslandschaft. Bei ihrer Erstauflage im Kulturhauptstadtjahr Europas RUHR.2010 war die Emscherkunst mit 200.000 Besuchern das größte Kunstprojekt im öffentlichen Raum des Ruhrgebiets. Im Jahr 2013 kamen bereits 255.000 Besucher zu den temporären Werken des chinesischen Künstlers Ai Weiwei, des Dänen Tue Greenfort, der Schwedin Elin Wikström oder des Belgiers Hans op de Beeck.

Als Veranstalter kooperieren auch 2016 abermals Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen fördert wie auch schon 2010 und 2013 die Ausstellung im öffentlichen Raum entlang der Emscher.