Was bleibt von der Emscherkunst?

 

Rund die Hälfte der Kunstwerke aus 2010 sind dauerhaft im Landschaftsraum verblieben. Mit der EMSCHERKUNST.2013 sind zwei weitere Werke hinzugekommen. Die nachfolgenden Kunstwerke werden permanent übernommen und können jederzeit besucht werden:

 

"Walkway and Tower" von Tadashi Kawamata, (c) Roman Mensing, Emscherkunst

(c) Roman Mensing

In Recklinghausen, in der Nähe des Wasserkreuzes Castrop-Rauxel, steht der Aussichtsturm Walkway and Tower von Tadashi Kawamata. Nach wie vor ist der fast 12 Meter hohe und begehbare Turm aus Lärchenholz ein beliebter Aussichtspunkt entlang des Emscherradweges.

 

 

"reemrenreh. Kaum Gesang (und Leben)" von Bogomir Ecker am Herner Meer, (c) Roman Mensing, Emscherkunst

(c) Roman Mensing

In Herne am „Herner Meer“ ragt die dreiteilige Skulptur reemrenreh. Kaum Gesang (und Leben) von Bogomir Ecker aus dem Gewässer. Die gelbe Skulptur hat sich zu einer „Wassermarke“ entwickelt und wird vom Volksmund  liebevoll „Käsestange“ benannt.

Besucherinformation

Anfahrtsadresse: Gneisenaustr., vor dem Hafen links bis Nr. 187, 44628 Herne
Geokoordinaten: B 51°33’49″N/ L 7°14’48″O

 

 

"Glückauf. Bergarbeiterproteste im Ruhrgebiet" von Silke Wagner, (c) Roman Mensing, Emscherkunst

(c) Roman Mensing

An der Stadtgrenze zu Recklinghausen ziert Silke Wagners Wandmosaik Glück auf! Bergarbeiterproteste im Ruhrgebiet die Außenhülle des Faulturms der ehemaligen Kläranlage Herne.

Besucherinformation

Anfahrtsadresse: Bahnhofstr. 295, 44629 Herne
Geokoordinaten: B 51°33’30.10″N/ L 7°12’14.28″E

 

Monument for a forgotten Future von Olaf Nicolai und Gordon Douglas, (c)Roman Mensing/Emscherkunst

(c) Roman Mensing

Zu den permanenten Installationen gehört in Gelsenkirchen das Monument for a Forgotten Future von Olaf Nicolai und Douglas Gordon. Die Rocksymphonie der Gruppe Mogwai erklingt in den Sommermonaten aus dem künstlichen Felsen.

Besucherinformation

Bitte beachten Sie, dass die Symphonie von Mogwai nur in der Sommersaison (in der Regel ab Mai bis Oktober) aus dem Inneren des Felsens ertönt. Momentan finden neben dem Berg Bauarbeiten für den Abwasserkanal Emscher statt, die Skulptur ist jedoch jederzeit auf der Wilden Insel frei zugänglich.

Anfahrt: An den Schleusen 1-29, 45881 Gelsenkirchen.

Parkmöglichkeiten bestehen vor dem Gelände der Schleuse. Zur „Wilden Insel“ gelangt man von dort über einen Weg, der über die Schleusen verläuft. Dahinter führt eine Treppe hinauf auf das Plateau der „Wilden Insel“. Oben angekommen 200 Meter nach links, an der Spitze der ‚Wilden Insel‘, befindet sich das „Monument for a Forgotten Future“.

 

(c) Roman Mensing

Zwischen Gelsenkirchen und Essen, entlang des Emscherradweges, steht Rita McBrides Installation Carbon Obelisk.

Besucherinformation

Anfahrt: Altenessener Str. (ca. Höhe der Waldemey Straße), 45329 Essen

Parkplatz an der Altenessener Straße (von Süden aus kommend) direkt hinter der Zweigertbrücke rechts (schräg gegenüber der Waldemey-Straße) in Essen-Karnap. Bitte den Parkplatz entlang Richtung Osten bis zum Ende gehen, dem Fuß-/Radweg rechts auf den Emscherdeich folgen. An der Kreuzung rechts ab, nach 6 Metern steht dort der „Carbon Obelisk“.

 

(c) Roman Mensing

Der BernePark in Bottrop-Ebel hat sich seit der offiziellen Eröffnung im Oktober 2010 zu einem beliebten Treffpunkt mit gastronomischen Angebot entwickelt. Hier sind alle Kunstinstallationen öffentlich zugänglich, sowohl die landschaftsgärtnerische Inszenierung eines der beiden ehemaligen Klärbecken zum Theater der Pflanzen von Piet Oudolf und Gross.Max (Eelco Hooftmann) als auch Catch as catch can von Mischa Kuball und Lawrence Weiner, bestehend aus einem Schriftzug auf dem Dach des Betriebsgebäudes der ehemaligen Kläranlage sowie einer Lichtinstallation an den beiden Klärbecken.

Besucherinformation

Anfahrt: Ebelstraße 25a, 46242 Bottrop
www.bernepark.de

 

ZAUBERLEHRLING von Inges Idee, 2013, (c) Roman Mensing

(c) Roman Mensing

In Oberhausen nahe Haus Ripshorst ist im Zuge der EMSCHERKUNST.2013 die rund 35 Meter hohe Stahlskulptur Zauberlehrling der Berliner Künstlergruppe Inges Idee entstanden. Die Künstler lassen mit der Skulptur einen Strommasten im wahrsten Sinne des Wortes aus der Reihe tanzen: Seine geschwungene Form zeichnet gleichzeitig eine menschliche Figur und erinnert so an den gerufenen Geist aus Goethes „Zauberlehrling“, der sich dem Gehorsam des Lehrlings entzieht.

Besucherinformation

Anfahrt: Ripshorster Str. 306, 46117 Oberhausen. Parkplatz an Haus Ripshorst vorhanden. ‎

 

(c) Ilias Abawi

Im Oberhausener Kaisergarten ist die im Frühjahr 2011 fertiggestellte  Brücke Slinky Springs to Fame nach Entwürfen von Tobias Rehberger zu einem echten Besuchermagneten und neuen Wahrzeichen der Stadt geworden. Die 406 Meter lange gewundene Fußgängerbrücke über den Rhein-Herne-Kanal ist ein beliebtes Fotomotiv sowohl tagsüber als auch nachts, wenn ein Lichtband die Brücke von unten anstrahlt.

Besucherinformation

An der Brücke finden zurzeit umfassende Reperaturen statt. Mehr dazu erfahren Sie hier im EGLV-Blog.

 

Jugendtreff PlayLand Oberhausen-Holten zwischen Bahnstraße und Flugstraße; Blick von Dach Wohnhaus Bahnstraße über Anlage Richtung Osten

(c) Claudia Dreyße

In Oberhausen-Holten an der Flugstraße ist im Rahmen der Ausstellung 2013 ein neuer Jugendtreff entstanden. Unter dem Projekttitel PLAY_LAND hat sich die slowenische Architektin und Bildhauerin Apolonija Šušteršič mit Banz + Riecks und wbp Landschaftsarchitekten GmbH zusammengeschlossen, um im Austausch mit den Kindern, Jugendlichen und Anwohnern einen neuen Jugendtreff zu gestalten, der die Bedürfnisse und die Wünsche der Menschen vor Ort miteinbezieht.

Besucherinformation

Anfahrt: Flugstraße Ecke Bahnstraße, Oberhausen-Holten

 

Hier geht es zum Rückblick.